Der winterfeste Hund - Pflege für und in der kalten Jahreszeit
zu gary7s BlogübersichtEintrag vom 01.11.2010


Langsam werden die Tage kürzer und die Temperaturen erreichen den Nullpunkt. Nicht mehr lang und der Boden ist mit Schnee und Eis bedeckt.
Wir Menschen decken uns mit Allerlei zusätzlichen Kleidungsstücken und Pflegemitteln ein: Handschuhe, Ohrschützer, Thermohosen, Gesichtscreme für den Winter mit extra hohem Lichtschutzfaktor und und und..
Hunde, die gesund sind und sich viel bewegen dürfen, sind robuste Tiere, die an für sich ausreichend gerüstet sind und in der Regel keine Winterschutzkleidung benötigen, trotzdem sollte man sich vor der eisigen Jahreszeit einige Gedanken über Zubehör und extra Pflege für den Hund machen.
Nicht die Bodenhaftung verlieren! Vorsorge für die Hundepfote
Die Hundepfote ist von ihrem Aufbau her besonders gut geeignet, um für eine sichere Bodenhaftung zu gewährleisten. Die groben Krallen wirken wie Spikes von Fußballerschuhen und bohren sich bei schnellen Gangarten in den Untergrund. Die Ballen haben ein besonderes Feinprofil, welches den Hund auch auf eisigen Flächen kaum rutschen lässt. Die Gesamtkonstruktion Hundepfote ist ideal für jedes Wetter und jeglichen Untergrund.
Doch vor allem Stadthunde laufen viel und oft auf asphaltierten Wegen und rauen Steinplatten. Der empfindliche Ballen wird regelrecht wundgelaufen und besonders im Winter, wo die Wege mit Splitt vor dem Rutschen geschützt werden und anderswo Salz gestreut wird, leidet die Hundepfote: in kleinsten Risse und Wunden, durch die winzigen Splitter verursacht, brennt das Salz und kann durchaus auch zu Entzündungen führen
Die Hundepfote braucht demnach einen besonderen Schutz, der jetzt schon aufgebaut werden sollte, wenn dem noch nicht so ist. Beginnt man frühzeitig mit der Vorsorge, kann der Hund mit gut gepflegten Pfoten in die Wintersaison starten.
Neben diversen Pflegemitteln für empfindliche und rissige Hundepfoten im Fachhandel kann man auch bewährte Hausmittel nutzen: Hirschtalg, Wollfett (Lanolin), Vaseline oder Melkfett. In den Wintermonaten selbst dienen fettige Cremes (besonders das Lanolin und Vaseline), vor dem Spaziergang aufgetragen, als natürliche Barriere vor Streusalz und als Schutz vor einer Bildung von schmerzhaften Eisklumpen zwischen den Ballen. An überlangem Fell zwischen den Zehen und Ballen kann sich dennoch immer Eis festsetzen, daher regelmäßig bis auf Höhe der Ballen zurechtstutzen!
Nach jedem winterlichen Spaziergang nicht vergessen die Pfoten zu kontrollieren! Zwischen den Ballen können Reste von Splitt oder Eis versteckt sein, die ungesehen, dem Hund Schmerzen zufügen können, weil sie Scheuerstellen verursachen. Eventuelle Salzreste können mit warmem Wasser entfernt werden, da sie, vom Hund abgeschleckt, zu Erbrechen und Verdauungsstörungen führen können. Auch danach nicht vergessen, den Ballen geschmeidig zu halten, in dem man ihn eincremt.
Winterschutzbekleidung
Im Regelfall sind unsere Hunde durch ihr Fell und Unterfett vor Kälte und Nässe ausreichend geschützt. Viele toben besonders gern, wenn es richtig eisig und schneebedeckt ist und haben augenscheinlich keinerlei Probleme mit dem Wetter.
Kranke und alte Hunde sollte man besonders gut beobachten und ihnen einen zusätzlichen Kälteschutz in Form eines Mantel bieten. Dies trifft auch auf Tiere mit wenig oder fehlendem Unterfett (besonders Hetzrassen wie Windhunde) zu.
Für Pfotenempfindliche Hunde, oder diese, deren Vorsorgeschutz nicht ausreichend ist, sind Booties empfehlenswert. Diese besonderen Hundeschuhe für den Winter bestehen aus wasserfestem Material und sind verstärkt. Salz und Splitt stellen damit kein Problem mehr da.
Weitere Vorsorge
Bei jedem Wetter spazieren gehen! Um kalte Monate ohne Erkältungskrankheiten zu überstehen, sollte der Hund abgehärtet sein und sich langsam an den Wetterumschwung gewöhnen.
Im Winter selbst, gefährden überhitzte Autos und Wohnungen (Richtwert 22°C) die Gesundheit des Hundes auf Grund der drastischen Temperaturumschwünge.
Der Energiebedarf steigt auf Grund der kälteren Temperaturen an, daher darauf achten, dass die Futterrationen entsprechend angepasst wird.
Ich wünsch' euch allen einen schönen und vor allem unfallfreien Winter!
Nadine, November 2010
Wir Menschen decken uns mit Allerlei zusätzlichen Kleidungsstücken und Pflegemitteln ein: Handschuhe, Ohrschützer, Thermohosen, Gesichtscreme für den Winter mit extra hohem Lichtschutzfaktor und und und..
Hunde, die gesund sind und sich viel bewegen dürfen, sind robuste Tiere, die an für sich ausreichend gerüstet sind und in der Regel keine Winterschutzkleidung benötigen, trotzdem sollte man sich vor der eisigen Jahreszeit einige Gedanken über Zubehör und extra Pflege für den Hund machen.
Nicht die Bodenhaftung verlieren! Vorsorge für die Hundepfote
Die Hundepfote ist von ihrem Aufbau her besonders gut geeignet, um für eine sichere Bodenhaftung zu gewährleisten. Die groben Krallen wirken wie Spikes von Fußballerschuhen und bohren sich bei schnellen Gangarten in den Untergrund. Die Ballen haben ein besonderes Feinprofil, welches den Hund auch auf eisigen Flächen kaum rutschen lässt. Die Gesamtkonstruktion Hundepfote ist ideal für jedes Wetter und jeglichen Untergrund.
Doch vor allem Stadthunde laufen viel und oft auf asphaltierten Wegen und rauen Steinplatten. Der empfindliche Ballen wird regelrecht wundgelaufen und besonders im Winter, wo die Wege mit Splitt vor dem Rutschen geschützt werden und anderswo Salz gestreut wird, leidet die Hundepfote: in kleinsten Risse und Wunden, durch die winzigen Splitter verursacht, brennt das Salz und kann durchaus auch zu Entzündungen führen
Die Hundepfote braucht demnach einen besonderen Schutz, der jetzt schon aufgebaut werden sollte, wenn dem noch nicht so ist. Beginnt man frühzeitig mit der Vorsorge, kann der Hund mit gut gepflegten Pfoten in die Wintersaison starten.
Neben diversen Pflegemitteln für empfindliche und rissige Hundepfoten im Fachhandel kann man auch bewährte Hausmittel nutzen: Hirschtalg, Wollfett (Lanolin), Vaseline oder Melkfett. In den Wintermonaten selbst dienen fettige Cremes (besonders das Lanolin und Vaseline), vor dem Spaziergang aufgetragen, als natürliche Barriere vor Streusalz und als Schutz vor einer Bildung von schmerzhaften Eisklumpen zwischen den Ballen. An überlangem Fell zwischen den Zehen und Ballen kann sich dennoch immer Eis festsetzen, daher regelmäßig bis auf Höhe der Ballen zurechtstutzen!
Nach jedem winterlichen Spaziergang nicht vergessen die Pfoten zu kontrollieren! Zwischen den Ballen können Reste von Splitt oder Eis versteckt sein, die ungesehen, dem Hund Schmerzen zufügen können, weil sie Scheuerstellen verursachen. Eventuelle Salzreste können mit warmem Wasser entfernt werden, da sie, vom Hund abgeschleckt, zu Erbrechen und Verdauungsstörungen führen können. Auch danach nicht vergessen, den Ballen geschmeidig zu halten, in dem man ihn eincremt.
Winterschutzbekleidung
Im Regelfall sind unsere Hunde durch ihr Fell und Unterfett vor Kälte und Nässe ausreichend geschützt. Viele toben besonders gern, wenn es richtig eisig und schneebedeckt ist und haben augenscheinlich keinerlei Probleme mit dem Wetter.
Kranke und alte Hunde sollte man besonders gut beobachten und ihnen einen zusätzlichen Kälteschutz in Form eines Mantel bieten. Dies trifft auch auf Tiere mit wenig oder fehlendem Unterfett (besonders Hetzrassen wie Windhunde) zu.
Für Pfotenempfindliche Hunde, oder diese, deren Vorsorgeschutz nicht ausreichend ist, sind Booties empfehlenswert. Diese besonderen Hundeschuhe für den Winter bestehen aus wasserfestem Material und sind verstärkt. Salz und Splitt stellen damit kein Problem mehr da.
Weitere Vorsorge
Bei jedem Wetter spazieren gehen! Um kalte Monate ohne Erkältungskrankheiten zu überstehen, sollte der Hund abgehärtet sein und sich langsam an den Wetterumschwung gewöhnen.
Im Winter selbst, gefährden überhitzte Autos und Wohnungen (Richtwert 22°C) die Gesundheit des Hundes auf Grund der drastischen Temperaturumschwünge.
Der Energiebedarf steigt auf Grund der kälteren Temperaturen an, daher darauf achten, dass die Futterrationen entsprechend angepasst wird.
Ich wünsch' euch allen einen schönen und vor allem unfallfreien Winter!
Nadine, November 2010


meine 2 racker wollen keine schuhe und keine mäntelchen anziehen.da gehen sie schnell vor die tür machen ihr geschäft und dann nichts wie rein und an die heizung gepresst.ich denkma mit den schuhen das ist so ne sache ich den es behindert die hunde unsere grosse sieht es als verband an da bewegt sie sich kein zentimeter und der kleine als spielzeug man hab ich verrückte racker 


wie Ihr auf dem Foto sehen könnt habe ich eine Papillon Hündin ca.8-10 Jahre alt. Ich bekam sie im Febr. 2010. Nun möchte ich wissen, ob ich diesem Hund bei dieser enormen Kälte einen Mantel anziehen sollte.Ich habe soviele verschiedene Dinge gehört und weiss echt nicht was ich tun soll. Für Infos sage ich danke. Gruss Walburga


Aus meiner Sicht sollten auch Hunderassen, die kein doppeltes Fell besitzen (also keine Unterwolle), wie z.B. Malteser, Shi Tzu, Yorkie, im Wintern einen Mantel tragen. Auch meine 1. Hündin trägt im Winter einen Mantel, trotz Unterwolle - aber sie hat Leishmaniose und bis vor 2 Jahren haben wir in Spanien gelebt. Da will ich sie hier im Winter von Infekten schützen, denn die können wir zusätzlich zur Leishmaniose nicht brauchen. Meine "neue" Hündin (habe sie seit 2 Monaten, sie ist 11 Monate alt) wird wahrscheinlich auch einen Mantel bekommen, da sie bisher anfangs die Atemwege und Mandeln entzündet hatte und nun wegen Zwingerhusten in Behandlung ist - also wahrscheinlich auch eher anfällig für Infektionen im Winter. Beim Kauf eines Mantels sollte man jedoch darauf achten, dass er auch sinnvoll ist. Mein 1. Kauf war nämlich Müll. War ein Mantel von Trixie, der mit einem Gurt mit Klettverschluss um den Bauch rum geschlossen wird. Somit ist grade der Bauch, der ja weniger bis wenig Fell hat am wenigsten geschützt. Letzten Winter holte ich ihr dann einen Mantel von Wolters, der den Bauch besser schützt (leider dann auch vom Preis gut das doppelte als der erste Mantel). 
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Ich habe noch einen Scottish Terrier, der friert nun wirklich nicht, auch bei minus Themperaturen nicht. Aber der Schnee, der Schnee macht Probleme. Bei Nassschnee bekommt sie schnell riesige Schneeballen an den Läufen, das tut ihr weh und ich kann sie kaum lösen, das tut auch wieder weh. Ich suche nach Lösungungen, ich denke an Pullover mit angestrickten Beinen, was mir aber nicht gut gefällt. Vielleicht muss ich es einmal ausprobieren.
Nun wünsche ich allen, kommt gut durch den Winter.
grosis-maschen