Nach der OP: Narben/Naht vor Dreck und Staub schützen?

birdy
  • Forenwelpe
Beiträge: 4
Hallo Zusammen,
ich hoffe jemand kann mir hier ein paar Tipps geben...
Meine Leni wurde letzte Woche Samstag operiert. Ihr wurden Eierstöcke und Gebärmutter entfernt. SIe hatte an beiden Eierstöcken sehr große Tumore. Zudem Hatte sie Flüssigkeit im Bauch. Es war eine Notfalloperation. Bis vor ein paar Tagen dachen wir- also auch der TIerarzt- einfach, dass sie etwas pummelig wäre. Allerdings kam mir der noch dickere Bauch und vor allem, dass er so hart war merkwürdig vor. Mein Haustierarzt schickte mich dann in eine TIerklinik und dort ging alles sehr schnell. Es war eine sehr schwierige Operation, da sie zudem zum Zeitpunkt der OP noch läufig war. Es stand nicht gut um sie...
Um es kurz zu machen, sie hat alles sehr gut überstanden und ist auch jetzt schon wieder recht fit. Ich habe keinerlei Erfahrungen mit dem Verhalten nach einer solch schweren OP. Sie hat einen sehr langen Schnitt am Bauch, der so eigentlich ganz gut ausschaut, nichts ist gerötet. Leni macht keinerlei anstallten sich dort zu lecken oder zu kratzen, ich machen ihr dennoch vorsichtshalber Nachts und wenn ich sie nicht im Auge hab den "Trichter" um... nun zu meiner eigentlichen Frage... mir ist heute aufgefallen, dass sie Staub oder "Fusseln" in den Faden gesammelt hat. SIe kraucht gern unterm Bett rum... ich habe schon gestern bei der Nachsorge meinen Hausarzt gefragt, ob ich die Naht irgendwie vor Dreck schutzen soll..(Leni ist ein sehr kleiner Hund... also auch sehr bodennah) aber er meinte nein, dass das nicht nötig ist und die Wunde Luft zum heilen braucht.
Ich bin mir etwas unsicher... der Anfang der Naht scheint zudem etwas "dicker" zu sein. Nicht gerötet oder sonst wie aber es steht leicht vor. Momentan bin ich vielleicht auch etwas "übersensibel", da ich große Angst hatte meinen Hund nie wieder zu sehen, wäre allerdings sehr dankbar für ein paar Meinungen und Erfahrungen.
Lilieric11
  • Forenwelpe
Beiträge: 34
Original von birdy:

Hallo Zusammen,
ich hoffe jemand kann mir hier ein paar Tipps geben...
Meine Leni wurde letzte Woche Samstag operiert. Ihr wurden Eierstöcke und Gebärmutter entfernt. SIe hatte an beiden Eierstöcken sehr große Tumore. Zudem Hatte sie Flüssigkeit im Bauch. Es war eine Notfalloperation. Bis vor ein paar Tagen dachen wir- also auch der TIerarzt- einfach, dass sie etwas pummelig wäre. Allerdings kam mir der noch dickere Bauch und vor allem, dass er so hart war merkwürdig vor. Mein Haustierarzt schickte mich dann in eine TIerklinik und dort ging alles sehr schnell. Es war eine sehr schwierige Operation, da sie zudem zum Zeitpunkt der OP noch läufig war. Es stand nicht gut um sie...
Um es kurz zu machen, sie hat alles sehr gut überstanden und ist auch jetzt schon wieder recht fit. Ich habe keinerlei Erfahrungen mit dem Verhalten nach einer solch schweren OP. Sie hat einen sehr langen Schnitt am Bauch, der so eigentlich ganz gut ausschaut, nichts ist gerötet. Leni macht keinerlei anstallten sich dort zu lecken oder zu kratzen, ich machen ihr dennoch vorsichtshalber Nachts und wenn ich sie nicht im Auge hab den "Trichter" um... nun zu meiner eigentlichen Frage... mir ist heute aufgefallen, dass sie Staub oder "Fusseln" in den Faden gesammelt hat. SIe kraucht gern unterm Bett rum... ich habe schon gestern bei der Nachsorge meinen Hausarzt gefragt, ob ich die Naht irgendwie vor Dreck schutzen soll..(Leni ist ein sehr kleiner Hund... also auch sehr bodennah) aber er meinte nein, dass das nicht nötig ist und die Wunde Luft zum heilen braucht.
Ich bin mir etwas unsicher... der Anfang der Naht scheint zudem etwas "dicker" zu sein. Nicht gerötet oder sonst wie aber es steht leicht vor. Momentan bin ich vielleicht auch etwas "übersensibel", da ich große Angst hatte meinen Hund nie wieder zu sehen, wäre allerdings sehr dankbar für ein paar Meinungen und Erfahrung

Hallo

Ich bin auch der Meinung wie dein TA, wenn du dir doch sehr Unsicher bist, dann zieh Ihr doch ein kleineres und nicht zu enges Tshirt von dir/euch an.

Damit der Staub under dem Bett und sonst der Dreck nicht in der Narbe hängt, Beobachte es Natürlich immer und dann denke ich kommt das gut =)

Gruss
Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde..
Ciro&Trudy
  • Forenwelpe
Beiträge: 42
Hallo,
erst mal wünsch ich der Kleinen,das es ihr bald wieder besser geht!
Die selbe Op hatte meine erste Hündin auch,war allerdings nicht so "Bodennah" wie Deine.
Hab ihr einfach ein alten Pulli übergezogen und mit einem Schal etwas befestigt. Klappte wunderbar.
Das Dicke der Naht ist normal. Ich hoffe jetzt ich irre mich nicht,wenn dann bitte verbessern,aber soweit ich mich erinnern kann ist es wohl so,das die Naht "irgendwie" speziell gebunden wird und die Fäden auch nimmer gezogen weden müssen. Das"Vorstehen" das gibt sich mit der Zeit.

Gute besserung an die Kleine!!

Grüsse Thomas
Kathinka
  • Moderator
Beiträge: 953
Hallo Birdy,

zunächst mal wünsche ich deiner Kleinen gute Besserung. Da habt ihr beiden ja ganz schön was mitgemacht.

Ich würde nicht unnötig an der Naht herummachen, zumal sie ja auch nicht gerötet ist. Die Fusseln sind auf der Außenseite der Naht, das ist nicht schlimm. Auch dass die Naht am Anfang etwas dicker ist, ist nicht ungewöhnlich.

Wenn du die Naht beim Spaziergang "schützen" möchtest, kannst du ihr z.B. einen Body anziehen oder ein Kinder T-Shirt überziehen (um die Lenden locker festbinden), dann spritzt der Dreck nicht direkt auf ihren Bauch.

Grüßle Kathrin
"Ich habe einen Blick in den Augen der Hunde gesehen, einen schnell verschwindenden Blick von erstaunter Verachtung, und ich bin überzeugt, dass Hunde im Grunde denken Menschen sind verrückt."
-John Steinbeck-
Hansekoeter
  • Forenwelpe
Beiträge: 174
Hallo Birdy,
dein TA hat recht, es ist nicht so folgenschwer und so lange die Naht gut aussieht musst Du da auch nichts dran machen.
Meine Dicke hatte zwei derartige OPs, die erste würde genäht und man hatte das Gefühl dass das ein Schlachter gemacht hätte, ich habe die Naht wenn diese verschmutzt war nur mit einen feuchten weichen Tuch abgetupft und anschließend mit Penaten eingecremt, als die fetten Fäden dann gezogen wurden habe ich die restlichen eingewachsen Fusseln mit Diestelöl eingeweicht und dann mit einer Pinzette aus der Haut herausgezogen.
Solange dein Tier nicht großartig daran herumnuckelt würde ich auch keinen Trichter nehmen behindert dein Tier mehr als es ihm Nutzt in dem fall.

Die zweite OP würde dann bei einem anderen TA gemacht und nicht genäht sondern geklammert, diese sah auch erst sehr unschön aus, wie es so schwere OPs nu einmal so an sich haben, diese habe ich nachdem die Zinksalbe nicht mehr von Nöten war ebenso wie bei der ersten OP Behandelt.
Ein altes T-Shirt hilft allemal wenn Du bei schlechten Wetter z.B. mit deinem Tier raus musst, das hält auf jeden fall den größten schmutz fern.

Solang dein TA da nichts weiter feststellt z.B. bei der Nachkontrolle, bist Du mit dem was Du tust auf der sichern Seite

Eine gute als auch rasche Genesung für dein Tier

Lieben Gruß
Fred
Die Fähigkeit der Politik Misstrauen zu sähen ist erschütternd und nicht immer offensichtlich. Der größte Vertrauensbruch jedoch ist der Blitzableiter auf der Kirchturmspitze.
malina
  • Begleithund
Beiträge: 1277
Ich würde draußen auch ein T-shirt überziehen. Die Wulsltbildung an den Wundrändern ist ganz normal. Einfach aufpassen, das der Hund nicht daran lecken kann, dann kann es durch die Bakterien im Speichel zu Entzündungen kommen und das ganze sollte trocken bleiben. Solange keine Rötungen vorhanden sind ist es ok. Ich hatte mal eine Pflegehündin, die hat sich 4 Fäden gezogen und das ganze Gebiet matschig und wund geleckt, da konnte man dann nur Klammern.

Ich wünsche Deinem Hund eine gute und schnelle Wundheilung!

Lg. Andrea
casabianca
  • Rudelbeschützer
Beiträge: 3537
Hallo,

die Enden der Naht sind meisstens etwas dicker, weil da eben der Anfang bz. das Ende der Naht ist und da sind dann doppel bz. dreifach Knoten

Wie die anderen schon gesagt haben und auch Dein TA nichts ummachen, denn die Wunde ist ja schoen trocken. Ich wuerde unterm Bett einfach jeden Tag langwischen, dann gibt es auch keine Flussen an der Wunde

Und wenn es draussen geregnet hat oder einfach schlechtes Wetter ist finde ich ein loses T-Shirt passend, das schuetzt, aber reibt auch nicht und Luft kommt trotzdem dran.
Segue l’amico delle greggi, il forte Animoso mastin, di ferree punte Armato il breve collo: abil difesa Incontro al lupo assalitor. Robuste E nervose le membra, e scintillanti Abbia gli occhi, e mantel bianco, Convolto di pelo assa, che dalle Acute il salvi scane de’ lupi, e si’ li Cacci e assalti. (C. Arici, 1824, La Pastorizia)
cangeauenfels
  • Forenwelpe
Beiträge: 32
Da brauchst du dir keine Sorgen zu machen,
Fusseln um die Wunde ist überhaupt kein Problem.
Wichtig ist daß,du die "wunde" täglich kontrollierst ,sie soll nicht nässen und auch nicht entzündet sein.Nach einer OP,
sind diese Symptome ganz normal ,ebenso wie die Schwellung rund um die Narben.
Ansonsten würde ich dir ebenfalls wie schon erwähnt ,bei nass-kalten Wetter ein T-Shirt anzuziehen und ggb.noch zusätzlich
am Bauch mit leichten Fixierungen,das Shirt zu fixieren,natürlich ohne das der Bauch "eingeschnürt" ist .
Damit habe ich schon gute Erfahrungen gemacht.
birdy
  • Forenwelpe
Beiträge: 4
Vielen Danke für die vielen Antworten!
Waren heut nochmal zur Nachkontrolle und die Naht sieht sehr gut aus. Auch so ist die Kleine ganz fit, nur eine Halsentzündung verlangsamt alles ein bisschen. Ist aber laut TA nicht ungewöhnlich, da sie ja echt viel mitgemacht hat.

Ich werde mal schauen ob ich ihr bei diesen schmuddel-Wetter ein kleines Tshirt anziehen kann. Das Problem bei Leni ist, dass sie sich keinen Zentimeter bewegt, wenn sie was an hat. Sie kann das überhaupt nicht leidern. Aber da muss sie dann durch
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