Nachruf auf einen kleinen Scheisshund
unglaublich, diese Ignoranz der Menschen. Es tut mir sehr leid für den kleinen Hund. Einen Hund für einen Mann im Stich zu lassen, ist so ziemlich das Dümmste, was eine Frau tun kann. Und dann noch nichtmal nach einer guten Stelle für den Kleinen zu suchen, es ist einfach zum Weinen.
Vielleicht fällt dir ja noch sein richtiger Name ein und wir könnten den Thread umbenennen, denn der kleine Mann hatte einen Namen und er hat es verdient, dass wir ihn nennen im Gedenken an ihn.
Vielleicht fällt dir ja noch sein richtiger Name ein und wir könnten den Thread umbenennen, denn der kleine Mann hatte einen Namen und er hat es verdient, dass wir ihn nennen im Gedenken an ihn.
Gast

Absolut ohne Worte. 
Aber danke für diese Geschichte, damit es uns Menschen immer wieder vor Augen geführt wird, welche Art es von uns noch gibt.... und wir (vielleicht) noch etwas aufmerksamer durch unsere Umgebung gehen.
traurige Grüsse.
Aber danke für diese Geschichte, damit es uns Menschen immer wieder vor Augen geführt wird, welche Art es von uns noch gibt.... und wir (vielleicht) noch etwas aufmerksamer durch unsere Umgebung gehen.
traurige Grüsse.
Zuletzt geändert am 02.08.2009 10:30 Uhr
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- Rudelbeschützer
Beiträge: 2588Er war nur noch der kleine Scheisshund.
Zuerst hat er weit im Norden gelebt, in einer Familie mit zwei Kindern.
Er wurde nicht erzogen, man ging mit ihm nicht regelmässig raus, erleichtern konnte er sich im Garten.
Den Kindern wurde nie gesagt, wie man mit einem Hund umzugehen hat und genau so gingen sie mit ihm um.
Unterstimmuliert, getreten und geschlagen ,wenn auch nur von Kindern, hat er geschnappt und wurde zum Dauerbeller.
Als man ihn dann nicht einmal mehr regelmässig in den Garten lies, war er nur noch der kleine Scheisshund.
Es wurden noch zwei Kinder geboren, dann wanderte die Familie aus, der Scheisser kam mit, die Kinder wollten es so.
Dann kam es zu der Trennung und der Mann hatte geschworen, dass er seine Ehefrau fertig macht.
Sie musste ausziehen, mit den Kindern und dem kleinen Scheisshund hatte sie ein Haus gemietet.
Die Frau war schon psychisch angeschlagen und mit der Trennung und dem Terror des Mannes, brachte er es fertig, sie brach fast zusammen und litt an Depressionen und Panikattaken.
Über eine gemeinsame Freundin lehrte ich die Familie kennen und auch den kleinen Scheisshund.
Als der älteste Sohn erfuhr, dass ich Hundetrainer bin, fragte er mich sogleich, wie man den kleinen Scheisshund erziehen könnte, wie man das Dauerbellen beenden könnte.
Ich sprach von Auslastung und Training und zeigte ihm verschiedenes
Der Hund sprach auf alles was ich zeigte sehr gut an, er war lernwillig und trotz seiner vielen Misshandlungen freundlich auch wenn ich damals noch nichts davon wusste.
Der Verdacht war allerdings da und ich sprach auch von den Rechten des Hundes zu den Kindern.
Doch die Kinder hatten andere Probleme, in einem fremden Land, mit dem Rosenkrieg der Eltern und der Krankheit ihrer Mutter.
Dann kam der zweite Hund, eine junge hochaktive Labradorhündin.
Ich sprach unserer gemeinsamen Freundin zu, dass sie versuchen sollte, dass die Hunde besser erzogen werden sollten und mehr aktivität haben sollten.
Sie versuchte die Familie davon zu überzeugen und wir sind tatsächlich ein paar Mal mit den Hunden raus.
Der kleine Scheisshund konnte gut mit anderen Hunden, auch wenn er sie meist ignorierte.
Es klappte aber dann überhaupt nicht mit den Touren auch als wir (ich und die Freundin) uns anerboten, mitzugehen oder die Hunde auszuführen, es kamen immer wie mehr ausreden.
Die Familie musste ausziehen, der Mann zahlte nichts, werder für die Kinder noch für die Frau.
Das nächste Haus war ein Loch, das Dach undicht die Wände voller Schimmel und alles voller Holzwürmer.
Er zahlte auch das gemeinsame Haus nicht mehr weiter ab und zog vor der Pfändung wieder zurück, wo er hergekommen war.
Die Frau schickte die Kinder zu ihrer Familie, sie konnte den Druck nicht mehr standhalten.
Die Freundin und ich versuchten zu helfen aber es ging nicht und die Kinder waren besser aufgehoben, denn die Frau versank immer mehr in ihren Problemen.
Dann fand die Frau einen neuen Freund.
Sie holte die Kinder für Ferien zurück, als sie die Kinder wieder wegschickte, verabschiedeten die gemeinsame Freundin und ich die Kinder.
Das war am Freitag vor acht Tagen.
Die Frau beschloss sie bei dem neuen Freund einzuziehen und liess den kleinen Scheisshund alleine in dem verschimmelten Haus zurück.
Dieser neue Freund war Jäger und hatte Jagdhunde, den Labrador konnte er akzeptieren aber für den kleinen Scheisshund war kein Platz, das wussten wir nicht.
Am Montag nach dem Freitag rief mich die gemeinsame Freundin an, die Frau wollte den kleinen Scheisshund einschläfern, noch am selben Tag.
Die Freundin versuchte einen Platz zu finden aber für einen zehnjährigen kleinen Scheisshund mit Verhaltensproblemen ist zur Ferienzeit nirgends Platz.
Frühestens in zwei Wochen war die freundlichste Antwort.
Auch ich konnte nicht helfen, so schnell konnte ich keine Lösung finden und alle, die normalerweise helfen hätten können konnten dies auch nicht so schnell.
Der kleine Scheisshund wurde am Montag um vier eingeschläfert, er hatte nie eine Chance.