Welpe verkriecht sich

miezi01
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Naja also die Mutterhündin habe ich nur ganz kurz durch Fenster gesehen die Frau hat den Welpen gleich von draußen rein geholt und da habe ich durchs Fenster geschaut da habe ich die Mutter und glaube den Vater bzw noch ein paar andere ausgewachsene Shiba Inus gesehen ansonsten konnte ich da garnichts sehen wir waren nur in einem Zimmer wo Sie uns den Hund gezeigt hat und das war's. Sie sagte irgendwas von wegen die Hündin so nahe kommen geht heute nicht sie habe schlechte Laune oder so.

Ja er geht von alleine ins Bad pullern und legt sich dann gleich wieder hin was das rausgehen betrifft ich gehe nicht nur mit ihm pullern sondern spiele dann auch ein bisschen mit ihm wir sind vielleicht immer so ca 20 Minuten bis eine halbe Stunde draußen und dann will er wieder rein.
Feuerwolf
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Beiträge: 970
+ 3
Naja......ich finde auch, dass Deine Pieselgänge schon etwas sehr wenig sind für einen Welpen in dem Alter, auch wenn Du ihm jetzt beigebracht hast im Bad zu pieseln.

Ich finde es sehr wichtig kleine Welpen gleich so zu prägen, wie sie sich im Erwachsenenalter verhalten möchten....und da gehört es für mich persönlich nicht dazu, dass Hundi im Bad auf den Fußboden pieselt. Das macht er dann auch, wenn er erwachsen ist ...... und da ich mit meinen Hunden auch immer unterwegs war z.B. Urlaub, Pension, Besuch etc. .....möchte ich nicht, dass die sort im Haus pieseln .....

Ich weiss auch durchaus, dass es zu Beginn ganz schön anstrengend sein kann mit Welpi so oft rauszugehen. Aber m.M.n. lohnt sich diese Investition durchaus.
Haben denn Deine anderen Hunde auch ins Bad gepieselt?

Die Aussagen Deiner "Züchter" finde ich....ähm....doch "sehr gewöhnungsbedürftig"......sagen wir es einmal so......

Trotzdem LG Feuerwolf mit Renntier Fina
melwin
  • Rudelbeschützer
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Original von miezi01:

Naja also die Mutterhündin habe ich nur ganz kurz durch Fenster gesehen die Frau hat den Welpen gleich von draußen rein geholt und da habe ich durchs Fenster geschaut da habe ich die Mutter und glaube den Vater bzw noch ein paar andere ausgewachsene Shiba Inus gesehen ansonsten konnte ich da garnichts sehen wir waren nur in einem Zimmer wo Sie uns den Hund gezeigt hat und das war's. Sie sagte irgendwas von wegen die Hündin so nahe kommen geht heute nicht sie habe schlechte Laune oder so.


Weißt Du, was ich nicht verstehe? Wie kann man einen Welpen aus solchen Verhältnissen kaufen? Du hattest doch schon zwei Hunde, müsstest also wissen, dass man bei solchen Vermehrern keine Hunde kaufen sollte. Wieso leuten da keine Alarmglocken? Na, egal. Ist nun mal passiert. Leider kaufen immer noch viele zielgerichtet bei solchen Vermehrern. Aber, darüber haben wir ja schon oft genug diskutiert. Einfach mal nachlesen. Die Quittung kommt dann meistens später.
Liebe Grüße von Melwin.
Shibaherz
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Geiz ist geil


und


"guter" Rat billig.

...
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Zuletzt geändert am 10.01.2018 19:13 Uhr
christianeadler
  • Moderator
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+ 2
@miezi01

Warum man bei einem Züchter kauft, der einem nicht voller Stolz seine ganze Hundefamilie vorstellt, ist mir rätselhaft. Ich möchte jedenfalls mein zukünftiges Familienmitglied auch erstmal in seiner gewohnten Umgebung beobachten und mit ihm warm werden. Welpen holen lassen, ansehen, kaufen, wäre für mich keine Option. Dann weisst du natürlich auch nicht, wieviel Wert auf seine vorherige Erziehung und Prägung gelegt wurde (s. Angst vorm Staubsauger), und du kannst auch keine guten Tipps erwarten, die dir ein anständiger Züchter gern geben würde, weil ihm am Wohl seiner Welpen liegt. Über dieses Kaufverhalten wurde hier ausgiebig unter "Gedanken vor dem Kauf" und "Wühltischwelpen" diskutiert.

Nach deiner Beschreibung finde ich Spike nicht besonders ängstlich. Dann wäre er z. B. mit der Flexileine im Schlepp bis zum Umfallen gelaufen, statt sich unterm Auto zu verstecken. In dem ganzen Durcheinander benimmt er sich doch noch recht gelassen und vor allen Dingen pfiffig. Draussen kann es gefährlich werden, und die Menschen können einen auch nicht beschützen. Also bleibt Hund schlauerweise lieber im Haus. Drinnen lauert eine kleine Nervensäge und lässt einem keine Ruhe. Also verkriecht sich ein schlauer Hund, um der Hektik zu entgehen. Für einen Welpen hat er schon ziemlich kluge Strategien entwickelt. Wie Melvin vermute ich, dass er als nächstes beissen wird, um euch eure Fehler abzugewöhnen.

Auch wenn du bereits Hundeerfahrung hast, musst du dich auf einen Shiba noch einstellen. Der lässt nicht einfach mit sich machen, sondern will überzeugt werden. Entweder bist du sein Vorbild, dem er vertrauen kann, oder er zeigt dir die Mittelkralle und macht sein eigenes Ding. Anders als Goldschakal bin ich der Meinung, dass er sich damit deutlich von vielen anderen Hunderassen unterscheidet, bei denen der Halter Inkompetenz mit Leckerchen oder Gewalt überbrücken kann. Eure Beziehung hatte einen schlechten Start, und um so mehr musst du dich jetzt bemühen, bevor Spike sich in einigen Wochen verselbstständigt.

Auch wenn ihr ihn schon ans Hundeklo gewöhnt habt, würde ich häufiger am Tag raus gehen und ihm in kleinen Portionen seine neue Welt zeigen. Wenn du jetzt anfangs wegen der schlechten Erfahrungen Spike tagsüber auch in entspannter Atmosphäre nicht locken kannst, um mit ihm raus zu gehen, würde ich über eine Hausleine nachdenken, damit du ihn jederzeit ohne viel Action einsammeln kannst. Je mehr Spass er heute an Entdeckungsreisen bekommt, um so weniger Probleme hat er später in unbekannten Situationen. Eine Flexileine finde ich dafür ungeeignet, denn damit stehst nicht du im Mittelpunkt, sondern das selbstständige Wuseln. Eine Hündin würde ihren Welpen in dem Alter deutlich anleiten und nötigenfalls auch korrigieren. Ausserdem lernt er so keine Leinenführigkeit, sondern dass Zug auf der Leine normal ist. Zuhause hat er sich dann völlige Ruhe zur Verarbeitung des Spaziergangs verdient. Vielleicht könnt ihr Hund und Kind durch ein Türgitter räumlich trennen. Damit ist keiner ausgeschlossen, aber jeder hat seinen eigenen Bereich. Es gibt welche mit einer Katzenklappe, bei denen Spike dann entscheiden kann, wann er wieder für Gesellschaft bereit ist. Einen Hund zu jagen, ist rasseunabhängig eine dumme Idee, weil er das als Fang- und Beutespiel auffasst, das er jederzeit durch Wendigkeit oder Verkriechen beenden kann. Damit machst du dir Probleme, wenn du ein zuverlässiges Kommen erreichen willst, um ihn frei laufen zu lassen.
Leben ist das, was passiert, während du damit beschäftigt bist, andere Pläne zu machen. (John Lennon)
Shibaherz
Beiträge: 20758
@Christiane: Miezi01 hat den Hund doch gar nicht bei einem Züchter gekauft, wie kommst Du darauf?

In Bezug auf das doppelte Ausweichen - vor den Gefahren draußen und vor dem kleinen Rabauken drinnen – gebe ich Dir aber recht.
Was aber das Beißen angeht, das Du zusammen mit Melwin apostrophierst, das ist nicht Shiba-Art. Das ist wieder so ein allgemeines über Welpen- (bzw. über Hunde-) Reden.

Miezi01, eins musst Du Dir wirklich klarmachen. Mit Schmusen kannst Du bei einem Shiba Inu-Welpen keine Bindung aufbauen. Ich schmuse auch gern mit Mascha; aber zum Bindungsaufbau mit einem Shiba braucht es mehr. Natürlich ist es o.k., zu schmusen, sie genießen es durchaus; aber ohne wirkliche Bindung bestärkt es sie in ihrem selbst gewählten Verhalten.

Ich wiederhole meine Frage, gedenkst Du, ihn sein ganzes Hundeleben lang an der Leine zu führen? Das hört sich vielleicht komisch an, ist aber nicht weit hergeholt, sondern ein Rat, den v. a. US-Amerikaner, die diese Hunde (als US-Soldaten aus dem besetzten Japan) viel früher importierten als Europäer, ernsthaft erteilten UND DER NOCH HEUTE ERTEILT WIRD.
In dem Zusammenhang noch eine andere Frage: Beißt Dein Welpe in die Leine?

Hier noch ein Erfahrungsbericht, nur zur Veranschaulichung meines Leichtsinns:

Als Mascha klein war, war ich mit ihr jeden Tag drei Stunden und mehr draußen. Unentwegt habe ich gerade draußen versucht, an der Bindung zu arbeiten. Ich habe mich immer wieder versteckt, auch gerade dann, wenn sie sich entfernte. Stets war es ein Klacks für sie, mich zu finden – sofern sie mich eben finden wollte und nicht gerade etwas anderes im Sinn hatte. Sie konnte eine Stunde lang in Abrufweite im Buschwerk herumstreunen, ich fühlte mich schon ganz easy, und plötzlich war sie doch wieder weg – ein Wimpernschlag, und aus den Augen.
Einmal – sie war vielleicht ein knappes Jahr alt - ist sie querbeet durch die Drehtür auf den großen Steglitzer Friedhof abgehauen, ich hab Rotz und Wasser geheult, zwei Stunden lang. Dachte, die Friedhofsarbeiter haben sie kassiert. In der Zwischenzeit ist sie ca. 700 m zurückgelaufen, zur Haustür des Hauses, in dem wir wohnen, hat dabei 3 Straßen überquert. Die Tür war verschlossen, sie hat sich aber nicht etwa dort hingelegt, um auf mich zu warten, sondern ist den ganzen Weg wieder zurückgelaufen und tauchte also ganz selbstverständlich, für mich aber ganz unerwartet, wieder auf der Bildfläche auf, als ich gerade völlig aufgelöst anderen Hundehaltern von meinem „Hundeverlust“ berichtete.

Wie gesagt, es war ein aufreibender Job, und Hundeschule war rausgeschmissenes Geld, weil sie eben nicht bereit war, sich „einzuordnen“. Aber irgendwann waren wir dann doch soweit, dass sie sich öfter nach mir umsah, und schließlich gelang es, sie mit dem Kommando „Stopp!“ zum Stehenbleiben zu bewegen. Dabei hat vor allem auch ihr großer Freund Artus geholfen.

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miezi01
  • Forenwelpe
Beiträge: 8
+ 1

Kleines update

Hallo alle miteinander

spike hat sich gut eingelebt die anfänlichen schwierigkeiten haben wir gut gemeistert. gassi funktioniert besser , die strecke wo das unglück mit der leine passiert ist gehen wir nun auch wieder , wenn auch noch etwas schreckhaft aber das legt sich auch noch. spike kommt jetzt auch in der wohnung immer raus sobald wir die wohnstube betreten egal ob mit oder ohne kind , kommt zu uns zum spielen oder einafch sich neben uns zu legen. mit pravur klappt sitz, aus, nein, hier mal mehr mal weniger und an platz sind wir grade dran. er ist richtig aufgeblüht und wesentlich offener geworden. früh der erste gang dazert ungefähr ne 1,5 stunde tagsüber nicht soo lange aber öfter. schnee findet er super, da will er auch nict so schnell wieder rein sondern lieber noch weng buddeln. an der leien bleibt er oft stehen und schaut ob ich auch interher komme und oft läuft er auch genau neben mir. steh üben wir auch grade aber das dauert glaube noch bischen^^
ich hoffe mit diesen zeilen alle die gesagt haben ich solle den armen hund doch wieder abgeben überzeugen zu können das ich gar nicht so schlecht bin für den hund und das es ihm gut geht. sonst hätte er sih bestimmt nicht so gedreht.
wir arbeiten weiter an allem, nochmal danke für eure unterstützenden worte. lg und schönen sonntag wünschen miezi01, spike und der rest der familie
Zuletzt geändert Gestern, 12:26 Uhr
Shibaherz
Beiträge: 20758
Alles Gute!

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