Löwen-Rudel tötet mutmaßlichen Wilderer

Schinta52
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Beiträge: 168
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mir tun die wilderer nicht im mindesten leid,würde mich freuen wenn ich das öfter lesen würde,die haben nur das bekommen was sie verdienen
Feuerwolf
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So etwas ähnliches ist dies Jahr schon einmal passiert:

Vorfall in Südafrika
Wilderer jagt Löwenrudel - und wird bis auf den Kopf aufgefressen

12.02.18 12:04

Ein Wilderer jagte ein Löwenrudel auf einem Privat-Reservat in Südafrika. Der Mann wurde von den Wildkatzen getötet und aufgefressen - nur der Kopf blieb übrig.

Hoedspruit - Ein Rudel Löwen hat in Südafrika in der Nähe des bei Touristen beliebten Krüger-Nationalparks einen mutmaßlichen Wilderer zerfleischt. Von dem Mann sei fast nichts übrig geblieben, sagte Polizeisprecher Moatshe Ngoepe am Montag. Ein Arbeiter, der den Vorfall sah, meinte, nur der Kopf sei noch da gewesen. Anhand von Fußspuren geht die Polizei davon aus, dass sich am Freitagabend drei mutmaßliche Wilderer Zugang zu einem eingezäunten privaten Wildreservat nahe der Stadt Hoedspruit in der Provinz Limpopo verschafft hatten. „Einer von ihnen wurde von den Löwen erwischt“, sagte Ngoepe.

Neben den Überresten des Mannes wurden demnach am Samstagmorgen auch ein Jagdgewehr und Munition gefunden. Die Polizei bittet Anwohner des Gebiets im Nordosten des Landes um Mithilfe bei der Identifizierung des Opfers. An den Grenzen zum Krüger-Nationalpark gibt es mehrere, zumeist sehr luxuriöse, private Wildreservate. Der Polizeisprecher wollte unter Berufung auf die laufenden Ermittlungen nicht mitteilen, welches Reservat betroffen war.

Das größte Wilderei-Problem in der Region an der Grenze zu Mosambik ist die illegale Tötung Hunderter Nashörnern jedes Jahr. Wilderer versuchen vergleichsweise selten, Elefanten oder Löwen zu töten. Körperteile von Löwen werden in Teilen Afrikas in der traditionellen Medizin verwendet. Elefantenstoßzähne aus Elfenbein oder die Hörner der Rhinozerosse werden hingegen meist illegal nach Asien exportiert.

https://www.hna.de/welt/wilderer-jagt-loewenrudel-und-wird-bis-auf-kopf-aufgefressen-zr-9607025.html

Irgendwie scheint die Not der Menschen dort so groß zu sei, dass sie als Wilderer dieses Risiko eingehen....oder aber es lockt das schnelle und große Geld einfach nur.

Ca. 1000 Nachhörner wurden letztes Jahr gewildert und getötet !
Shibaherz
Beiträge: 21108
+ 1
@Tomstep, @Feuerwolf: Ich vermute, Ihr bezieht Euch auf denselben Vorfall. -

Wenn in Afrika aller 15 Minuten ein Elefant getötet wird, dann ist es mir zunächst mal sch ... egal, ob das Wilderer tun oder lizensierte Jäger. Aber die enorme Nachfrage nach Elfenbein z. B. in China hat die Wilderei zur Grundlage. Die wohlhabenden lizensierten Jäger hängen die Trophäen ja eher als Deko in ihren Villen auf.
@Feuerwolf: Wie kommst Du darauf, dass nur oder vorzugsweise Einheimische als Wilderer dort ihr Unwesen treiben?

...
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 1255
+ 1
Uuuups.......ist ja tatsächlich derselber Vorfall...... ....ich dachte es sei ein älterer......hier ist nur von einem gefunden, unversehrten Kopf die Rede, beim anderen von 3 Paar Schuhen.....

Shibaherz, ich bin nicht der Meinung, dass es nur (!!) Einheimische sind, die dort Wildern.....den Auftrag dazu geben bestimmt auch oft andere....und im Endeffekt landet dsa Nashorn oder Elfenbein sowieso im Ausland....und nicht bei den Einheimischen....
Zuletzt geändert am 10.07.2018 16:43 Uhr
tomstep
  • Alpha Hund
Beiträge: 9073
+ 1
ja, die sog. "Elfenbeinmafia" sind meistens einfach skrupellose Geschäftemacher. Aber die Wilderer selbst, vor Ort also, sind in der Regel Einheimische.

"Trist: Die Perspektivlosigkeit in Justicia und anderen Dörfern bringt viele Einheimische zum Wildern
Allein im vergangenen Jahr starben 50 Wilderer bei dem Versuch, ein Nashorn zu erlegen. Dennoch finden die Syndikate immer neue Rekruten, zu verlockend ist die Aussicht auf das schnelle Geld, und in den ländlichen Gebieten rund um den Park leben sehr viele junge Männer mit großen Träumen.
Auch die jungen Männer im Ort beschweren sich nicht. Es gibt sowieso niemanden, der ihnen zuhört. Die Arbeitslosigkeit in der Gegend ist hoch, die Regierung verspricht seit Jahren, die Provinzen besser zu erschließen und Jobs zu schaffen. Wirklich getan hat sich seit dem Ende der Apartheid aber wenig."
Quelle: WELT
"Alt gewordenen Pferden das Gnadenbrot zu geben und Hunden nicht nur, wenn sie jung sind, sondern auch im Alter Pflege angedeihen zu lassen, ist Ehrenpflicht eines guten Menschen."(Plutarch von Chäronea, 45 - 120, griechischer Philosoph)
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