Rottweiler beisst ohne vermeindlichen Grund Zweithund

elabibu
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Beiträge: 5
Hallo ihr Lieben
Ich weiss nicht ob ich hier richtig weil ichr ich bin völlig verzweifelt.

Meine Rottihündin 8 Jahre hat sich in den letzten 2 Jahren extrem verändert. Meine Hunde sind ausschließlich Familienhunde und es war immer ein Rudel von mindestens 3 Hunden. Vor 3 Jahren holte sich mein Lebensgefährte aus dem Tierheim einen damals 7 Jahre alten Papillon. Kurz darauf verstarb mein Lebensgefährte somit habe ich den Hund behalten, weil ich ihm das Tierheim nicht wieder zumuten wollte.

Am Anfang wollte der kleine Mann die große dominieren, der Rotti zeigte ihm damals jedoch recht deutlich was er davon hielt.
Alles war gut bis zum letzten Jahr, da fing die Rottihündin an den kleinen Mann zu attackieren ohne zumindest für mich ersichtlichen Grund (es ist mein 1. Rotti, hatte sonst immer Schäferhunde). Letzte Woche hat sie ihm (lt. Meinem Tierarzt und der Tierklinik) in Tötungsabsicht fast die Kehle durch gebissen. Auch verhält sie sich gegenüber Leuten die sie vorher immer gestreichelt und beschmust haben auf einmal äusserst aggressiv mit knurren und fletschen.

Hat jemand eine Idee was ich tun kann?

Ach ja weggeben scheint mir eher schwierig weil sie wonderst nur jault und Wasser und Futter verweigert. Als ich im Krankenhaus war, war sie bei meiner Tochter selbst dort hat sie nicht gefressen. Sie ist jeden Tag mit Futter ins Krankenhaus gekommen. Erst wenn ich dabei war hat sie das Futter inhaliert. Ich bin völlig verzweifelt.
Shibaherz
Beiträge: 21086
+ 1
Ich hab bei dem was Du schreibst das Gefühl, dass Deine Rottweilerhündin krank sein und Schmerzen haben könnte.

...
Man sieht nur mit dem Herzen gut.Das wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Feuerwolf
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Beiträge: 1239
+ 1
Hm....Wer hat denn sonst bei Euch "die Hosen" an, Du oder die Hündin?

Hälst Du selber im Umgang mit ihnen die Rangordnung der Tiere ein ?

Hast Du bzw. Ihr der Hündin und dem Rüden klar gemacht, dass ihr Streitereien nicht duldet und möchtet, gleich zu Beginn als der Rüde ins Haus kam?

Dass die Attacken ohne Grund ablaufen, kann ich mir schwer vorstellen. Irgendeinen Auslöser wird es m.M.n. geben für die Hunde.
Ich denke vor allem auch nicht, dass es irgendetwas mit der Rasse zu tun hat.

Hast Du sie einmal vom Tierazrt untersuchen lassen, wie Shibaherz schreibt, könnten auch Schmerzen für ein solches Verhaltensändern der Grund sein.

....mehr Hintergrundinfo`s sind nötig m.M.n., sonst wird "im Trüben gestochert".

Nicht aufgeben und viele Grüße
Feuerwolf mit rennendem Renntier Fina
elabibu
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Beiträge: 5
Original von Feuerwolf:

Hm....Wer hat denn sonst bei Euch "die Hosen" an, Du oder die Hündin?

Hälst Du selber im Umgang mit ihnen die Rangordnung der Tiere ein ?

Hast Du bzw. Ihr der Hündin und dem Rüden klar gemacht, dass ihr Streitereien nicht duldet und möchtet, gleich zu Beginn als der Rüde ins Haus kam?

Dass die Attacken ohne Grund ablaufen, kann ich mir schwer vorstellen. Irgendeinen Auslöser wird es m.M.n. geben für die Hunde.
Ich denke vor allem auch nicht, dass es irgendetwas mit der Rasse zu tun hat.

Hast Du sie einmal vom Tierazrt untersuchen lassen, wie Shibaherz schreibt, könnten auch Schmerzen für ein solches Verhaltensändern der Grund sein.

....mehr Hintergrundinfo`s sind nötig m.M.n., sonst wird "im Trüben gestochert".

Nicht aufgeben und viele Grüße
Feuerwolf mit rennendem Renntier Fina


Lieben Dank für Deinen Kommentar.

In meinem Rudel habe eindeutig ich die Hosen an. Sie hat auch Begleithundeprüfungen mit Bravur bestanden. Pöbeleien unterdrücke ich sofort, allerdings lasse ich auch zu, dass gewisse Rangordnungen zu klären sind. Also normaler Sozialkontakt. Dieses veränderte Verhalten legt sie erst seit 2 Jahren langsam gesteigert an den Tag. Was mir aufgefallen ist immer nach dem die heiß war. Leider bin ich auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit nicht in der Lage das Geld für eine Kastration aufzubringen.
Zuletzt geändert am 14.05.2018 12:51 Uhr
Feuerwolf
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Beiträge: 1239
+ 1
@elalibu: Ich denke, Du solltest trotzdem einmal mit Deinem TA darüber sprechen, auch über evtl. Teilzahlungen. Viele TÄ machen das. Manchmal helfen auch Tierheime oder Tierschutzvereine in der Nähe Menschen und ihren Tieren in finanzieller Not. Das Tierheim in meiner Gegend unterstützt ( auf alle Fälle hat es das bis vor ein paar Jahren ) regelmäßig , auch bei Impfungen etc. und Futtermittel.

Denn....die Behandlung des Rüden hat ja jetzt auch Geld gekostet. Das hätte für eine evtl. Kastration genommen werden können...nur m.M.n. ....und evtl. neue Beissvorfälle, könnten evtl. noch viel teurer werden, leider, sollte es wirklich am Hormonstatus liegen , wobei es verschiedene Ursachen für einen evtl. gestörten Hormonhaushalt geben kann.

Irgendwann verselbständigt sich m.M.n. solch eine Verhaltensauffälligkeit und steigert sich immer mehr. Das Verhalten verfestigt sich und wird für den Hund "normal", auch ohne Hormonschwankungen irgendwann. Evtl. kann man ja auch etwas mit Medikamenten o.ä. machen.
elabibu
  • Forenwelpe
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Original von Feuerwolf:

@elalibu: Ich denke, Du solltest trotzdem einmal mit Deinem TA darüber sprechen, auch über evtl. Teilzahlungen. Viele TÄ machen das. Manchmal helfen auch Tierheime oder Tierschutzvereine in der Nähe Menschen und ihren Tieren in finanzieller Not. Das Tierheim in meiner Gegend unterstützt ( auf alle Fälle hat es das bis vor ein paar Jahren ) regelmäßig , auch bei Impfungen etc. und Futtermittel.

Denn....die Behandlung des Rüden hat ja jetzt auch Geld gekostet. Das hätte für eine evtl. Kastration genommen werden können...nur m.M.n. ....und evtl. neue Beissvorfälle, könnten evtl. noch viel teurer werden, leider, sollte es wirklich am Hormonstatus liegen , wobei es verschiedene Ursachen für einen evtl. gestörten Hormonhaushalt geben kann.

Irgendwann verselbständigt sich m.M.n. solch eine Verhaltensauffälligkeit und steigert sich immer mehr. Das Verhalten verfestigt sich und wird für den Hund "normal", auch ohne Hormonschwankungen irgendwann. Evtl. kann man ja auch etwas mit Medikamenten o.ä. machen.


Danke,

ja danke das werde ich tun. Die Tierarztkosten jetzt belaufen sich schon auf 1000 Euro keine Ahnung wie lange ich daran abstottere. Aber ich frag mich mal durch.
Catalou
  • Begleithund
Beiträge: 1995
+ 1
Du musst alles versuchen, um herauszufinden, warum dein Hund plötzlich dermaßen aggressiv ist.
Ein guter Tierarzt weiß, was zu tun ist. Ein Amtstierarzt macht kurzen Prozess und das willst du sicherlich nicht.

Es hat keinen Sinn zuzuwarten bis wirklich etwas passiert und dein Rotti zubeißt und Menschen zu Schaden kommen.
Deinem Hund könnte das sein Leben kosten. Vorbeugen ist besser, als ein Risiko einzugehen.
Zuletzt geändert am 14.05.2018 16:26 Uhr
weckener
  • Halbstarker
Beiträge: 562
+ 1
Ich halte es auch für besser, Du gehst zum Tierarzt, wenn er nicht weiterhelfen kann, frag im Tierheim nach Trainern, die Dir helfen, Tierheime haben oft welche, mit denen sie zusammenarbeiten. Oft ist am TH eine Tiertafel, die auch im Notfall weiterhelfen. Da kann man sich auch wegen den Finanzen beraten lassen!
Viel Erfolg!!!
elabibu
  • Forenwelpe
Beiträge: 5
Original von weckener:

Ich halte es auch für besser, Du gehst zum Tierarzt, wenn er nicht weiterhelfen kann, frag im Tierheim nach Trainern, die Dir helfen, Tierheime haben oft welche, mit denen sie zusammenarbeiten. Oft ist am TH eine Tiertafel, die auch im Notfall weiterhelfen. Da kann man sich auch wegen den Finanzen beraten lassen!
Viel Erfolg!!!

Danke für eure Hilfe.

Von der Tierklinik habe ich die Nummer eines Tierheimes bekommen. Die arbeiten eng mit einem Trainer zusammen der sich auf Problemhunde spezialisiert hat. Dort habe ich schon für nächste Woche einen Termin. Eine Untersuchung für meine Maus in dem Umfang würde ca. 800 €. Ohne Kastration dafür doll ich nochmal 600 € zahlen. Das ist zur Zeit für mich unmöglich also mal Schauen was der Tiertrainer bringt.

Trotzdem möchte ich mich hier nochmal bei allen bedanken, die mir mit Ihren für wertvollen Ratschläge weitergeholfen haben.
Feuerwolf
  • Begleithund
Beiträge: 1239
Super, dass Du so schnell reagiert hast.

Mir ist noch der Gedanke gekommen, dass Deine Maus evtl. auch eine Gebärmutterentzündung haben könnte. So eine vom schleichenden, chronischen Typ, die dann auch massive Probleme während und nach der Läufigkeit machen kann. Das würde ich doch schon abklären lassen. Ist auch nicht so teuer die Untersuchung, sollte es eine Gebärmutterentzündung von diesem Typ sein, muss (!!) sofort reagiert werden, sonst kann es lebensbedrohlich werden für Deine Hündin.

Auch würde ich evtl. nach einem günstigeren TA Ausschau halten. Was die so alles für 800€ untersuchen wollen, erscheint mir persönlich (!!) doch etwas zu viel und zu teuer. Ich würde die Entzündungswerte und die Hormone erst einmal nur bestimmen lassen.
Was heute eine Kastration kostet, weiss ich nicht, seinerzeit habe ich 320€ bezahlt vor 10 Jahren.

Den Trainer wirst Du wahrscheinlich auch bezahlen müssen, und sollte doch eine Entzündung die Ursache sein, bringt er jetzt wenig. M.M.n. ist der dann nach einer evtl. Op angezeigt und nicht davor.

Hast Du Deine Hündin aus dem Tierheim oder Tierschutz? Einige bieten in dem Falle kostenloses Training an, also bei uns in der Ecke zumindest. Wie die genauen Modalitäten sind , weiss ich allerdings nicht, also wie "neu" der Hund z.B. bei Dir sein darf etc. etc.

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