Wie alt sind eure Hunde geworden?

Gast
+ 1
Naja... die Tiere werden oft älter als früher. Jedes Alter hat so seinen Krebs..

Sie sind denselben Umweltbelastungen ausgesetzt wie wir...
kuddel
  • Begleithund
Beiträge: 668
mein Neufi-Mischling Cito wurde leider nur 3 Jahre alt. Er hatte eine Magendrehung...
Mein Neufi Maggie musste leider im November mit 12 Jahren erlöst werden. Sie hatte ganz schlimme Arthrose und konnte nicht mehr aufstehen.
Gast
Original von ridge-gebaeck:
Sie sind denselben Umweltbelastungen ausgesetzt wie wir...

Ganz Deiner Meinung. Auch wir Menschen erkranken heute deutlich häufiger an Krebs als vor vielen Jahren. Damals wusste man vielleicht nicht immer dass jemand Krebs hatte und/oder er trat tatsächlich nicht so häufig auf da die Umweltbelastung und andere Risiken deutlich geringer waren.
tüpfelchen
  • Halbstarker
Beiträge: 467
Ich habe auch lange gebraucht bis ich über den Verlust meiner vorigen Hündin hinweg war. Es war ein Setter. Diese Rasse wird ca. 12 Jahre alt. 2 ihrer Schwestern waren schon mit 9 und 10 Jahren von uns gegangen und ich musste diese furchtbare Entscheidung meine geliebte Hündin einschläfern zu lassen treffen, als sie schon über 13 Jahre alt war. Sie hat also ein volles Hundeleben gehabt und sie hatte erst ca. 2 Wochen vorher einen "dicken" Leib bekommen.---> Krebs im Endstadium!!!
Noch heute kämpfe ich mit den Tränen, wenn ich daran denke. Sie fehl mir.
Wenn ich heute mit meiner wilden Rassel (English-Setter) über die selben Wiesen gehe, die selben Strände, Wälder und ....durchstreife, sehe ich vor meinem inneren Auge auch die schönen Augenblicke, die ich über 13 Jahre Tag für Tag mit meiner Gordon-Setterhündin erleben durfte. Ich bin dafür dankbar und ziehe davon Kraft und Geduld für meinen Junghund, der mich jetzt voll in Anspruch nimmt.
So etwa nach dem Motto: "man bekommt nicht den Hund, den man sich wünscht, sondern den, den man braucht."
Dem Instinkt meines Hundes kann ich trauen... __________________________________________________________________
Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
(nach J. W. von Goethe)
Nele12345
  • Halbstarker
Beiträge: 408
Mein Irish Setter Mix Rüde wurde 16 Jahre alt und ist an einem Herzinfakt gestorben. Und Anfang des Jahres ist meine Golden Retriever Hündin mit stolzen 19 Jahren und 3 Monaten gestorben. Sie war geistig immer noch fit bis zum Schluss und sie war auch stubenrein (8 Std). Mit 16 Jahren bekam sie Arthrose und mit über 19 Jahren habe ich sie einschläfern lassen. Sie war ein toller Rettungshund und etwas ganz besonders. Sie war todkrank als ich sie mit 11 Wochen bekommen habe, 5 Tierärzte wollten sie einschläfern, aber ich habe gesehen und gefühlt sie wollte kämpfen und sie hat gekämpft, Tag für Tag, nach 3 Monaten Behandlung sagte der Tierarzt endlich sie über den Berg, sie wird überleben. Es gab noch einige Rückschläge und mit 10 Monaten bekam sie das erste mal
Welpennahrung vorher bekam sie nur Reis, Hüttenkäse, Quark und jede Menge Medikamente. Im Alter von 1 Jahr war sie endlich komplett gesund. Wie heißt es so schön " die todgesagten leben länger" Man sah ihr die Lebensfreude an, der Spass an der Rettungshundeausbildung/Arbeit Wir haben uns oft auch ohne Worte verstanden und sie zeigte mir auch wann es soweit war das sie nicht mehr leben konnte und wollte. Sie ist ganz friedlich bei uns zuhause in meinen Armen eingeschlafen. Wir haben soviel zusammen erlebt, sie hat Tiere und Menschen gerettet.Sie fehlt mir so sehr!! Keine kalte Nase mehr die mich morgens weckt und keine mehr die sich einen Jux daraus machte mir morgens meine Handtücher beim Duschen zu klauen oder immer mal wieder meine Schuhe zu verstecken und vieles mehr. Auch jetzt kämpfe ich wieder mit meinen Tränen.
Zuletzt geändert am 28.01.2012 02:08 Uhr
tinamaru
  • Forenwelpe
Beiträge: 2
mein erster hund, toni (schäferdogge) wurde elf jahre alt. ich musste ihn einschläfern lassen, weil er echt nicht mehr konnte...
ich hatte bis dato nicht gewusst, dass etwas so wehtun konnte... wir waren zehn jahre unzertrennlich gewesen.
elrond (schäfercollie) kam mit drei jahren zu mir und starb mit beinah dreizehn an einem milztumor. eben spielte er noch mit seinem kau-kampfhund...und sechs stunden später musste ich ihn gehen lassen.
shalimar (reinrassiger bluemerle-collie) kam mit ca. 10 jahren zu uns...und blieb auf den tag genau zwei jahre. er hatte einen nasentumor, und ich wollte niet warten, bis das ding durch sein auge oder durch den gaumen brechen würde.
dann kam maru, eine mastin espanol-hündin...sie war ca. drei, als sie bei uns einzog und blieb keine vier jahre... ich hasse milztumore...
während maru noch lebte, zog randy hier ein, ein damals neunjähriger collierüde (auch ein spanier). wir gingen davon aus, dass er vielleicht noch ein oder zwei jahre bei uns sein würde... er ist nun dreizehn, blind, schwerhörig, manchmal ein bißchen dement...beinah zahnlos... und entzetzlich lebensfroh...
seine neue freundin tara (aus dem selben spanischen tierheim wie randy) hält ihn fit, und ich hoffe, dass er noch ein weilchen bei uns bleiben darf, denn er ist der tollste hund vom ganzen universum....
Zuletzt geändert am 28.01.2012 03:43 Uhr
Steffü2707
  • Forenwelpe
Beiträge: 74
Tina (Dachshund) ca 16: eingeschläfert, sie ist die Treppe runtergefallen und hat sich 2 Beine gebrochen, war aber auch schon blind, taub und hatte kaum noch Zähne

Ossi (Deutscher Schäferhund) ca. 5 Jahre: wurde vom Zug überfahren.Wir hatten ihn ein Jahr zuvor aus einem Autohaus bekommen. Er galt als dort als extrem bissig und ist uns immer zugelaufen, wenn er dort ausgerissen ist. Nur der Mann konnte in den Zwinger und ihn füttern. Meine Mutter hat ihn immer zurückgebracht.. Beim ersten Mal wurde sie mit großen Augen angeschaut und keine wollte den Hund nehmen. Die mussten immer erst den Chef rufen.^^ Naja jedenfalls hatte der HUnd ne Macke, wahrscheinlich durch die Zwingerhaltung. Er hatte ein ausgeprägten Wachtrieb und biss ohne Vorwarnung fremde, die auf das Grundstück kamen. Hörte aber auch gut auf und schnell auf "AUS". Er wollte auch Züge beißen, was ihm letztendlich das Leben kostete.

Dann zog ein Labrador Retriever (Kayla) ein.. Ich bekam sie zu meinem 12. Geburtstag von meinem Onkel aus den USA geschenkt. Waren 2000 dort auf Urlaub und haben uns 2 Würfe angeschaut. Einmal die Labrador Retriever (12 Stück) und noch Australien Shepherds (8 Stück). Ich wollte den Labbi, der mir die Hose kaputt gemacht hat xD.
Sie ist nun 12 Jahre alt und hat sich zu früher um 180 Grad gedreht (Leistungszucht).. Sie ist ruhiger geworden. Sehr viel ruhiger. Am See führt sie sich aber noch auf wie ein Junghund und wenn uns ein fremder Hund begegnet, macht sie sich immer noch groß und stark..
Sie musste schon einiges durchmachen und ich dachte schon 3 mal jetzt hab ich sie verloren. Sie ist als Welpe vom Balkon gestürzt, hatte da aber wohl Glück im Unglück. Dann wurde sie mit 4 Jahren angefahren und nur ein dickes Auge gehabt. Und mit 9 Jahren musste die Gebährmutter raus (Vereiterung) und kam schlecht aus der Narkose, da der TA sehr viel Narkosemittel geben musste, damit sie erst mal in die Narkose ging.
Desweiteren hat sie so ihre Alterswehwehchen. Sie hat Athrose im linken Vorderbein (durch den Verkehrsunfall) und Ich nehme an, dass sie beginnende Athrose in der Wirbelsäule hat, was ich aber gut mit Zufüttern von Luposan Gelenkzeug mit Muschelextrakt im Griff habe. Die epileptischen Anfälle (bekam sie mit 8 Jahren) sind seit der FUtterumstellung verschwunden. (seit 2 Jahren). Ansonsten hoffe ich natürlich auch, dass sie noch einige Jahre mit mir verbringt.
Ich bin guter Dinge und genieße jede Minute mit ihr, denn es kann immer plötzlich was passieren.


Bezüglich der Tumorerkrankungen generell. Sie treten gehäuft auf, bei allen Tieren, die in Menschenhand leben und bei den Menshcen selbst, dass, so denke ich, hat nichts mit dem älter werden zu tun. (Es gibt Frauen, die haben mit ANfang 30 Brustkrebs). Klar kann man das mit dem Fortschreiten der medizinischen Möglichkeiten auch erklären, aber ich bin da anderer Meinung.
Es sind zum Teil Umwelteinflüsse, wie Schadstoffe, die wir selber produzieren. Und zum anderen größeren Teil, würde ich ja die Ernährung als Ursache nennen wollen, ohne Belege zu haben. HIer nen Aromastoff, da nen Konservierungsmittel und dort noch Geschmacksverstärker.
Stoffe, die wir täglich zu uns nehmen und wo wir gar nicht wissen, was die Stoffe langfristig für Folgen auf den Organismus haben..
Bei der Futtersuche für meine Hündin bin ich oft auf Futter gestoßen, welches z.B. Zucker enthielt (Für was? damit es lieber gefressen wird?), mal abgesehen von den Leckerlies im Handel, die fast alle Zucker beinhalten und der darauf abgedruckten Fütterungsempfehlung. Das Futter, welches ich jetzt fütter genauso, zwar 100% natürliche Inhaltsstoffe mit hohem Fleischanteil, aber die Fütterempfehlung find ich echt heftig. Kein Wunder, dass unsere Haustiere inzwischen auch unter den menschlichen Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes und Co leiden.
Meine Hündin wiegt ca 30 kilo. +-1 kg. Sie bekommt von mir eine halbe Dose NAssfutter. Auf der Dose steht 1200 g Tagesmenge für 30 kilo+. Sie bekommt 1/3 der empfohlenen Menge und das schon immer, auch wo sie noch wesentlich aktiver war. Damals stand Trockenfutter frei zur Verfügung und sie hat das 2-3 mal die Woche vielleicht zusätzlich angerührt (ja mein Labbi ist keine Fressmaschine). Inzwischen steht es nicht mehr frei zur Verfügung, da sie aus Langeweile frisst, wenn ich auf Arbeit bin. Sie meldet sich, wenn sie noch Hunger hat. Stellt sich vor den Napf, leckt den leeren Napf lautstark aus oder sie stupst mich an. Das kommt höchstens einmal die Woche vor. Eher nur 2-mal im Monat.

Nur meine Meinung. Ich habe dafür keine Belege.
Gast
Hallo, mein letzter Hund, Schäferhund, ist 13 Jahre alt geworden. Er hat sein ganzes Leben lang Hundesport gemacht, frühzeitig wurde bei ihm HD diagnotiziert. Er war bis zuletzt fit und gesund. Wir haben viele lange Wanderungen gemacht. Aber das Alter zeigte seine Spuren und der Kreislauf machte nicht mehr mit. Ich habe ihn dann schweren Herzens gehen lassen.
Zuletzt geändert am 22.07.2012 09:55 Uhr
rundumwohl
  • Forenwelpe
Beiträge: 2

Paula - Border Collie 20 Jahre, 7 Monate und Dusty - Dalmatiner-Mix 16 Jahre

Hallo, ich denke, es ist ähnlich wie bei Menschen auch. Warum müssen Babys, Kinder, Jugendliche sterben?

Wir haben unsere Paula mit 16 Jahren aus einer Pferdebox heraus geholt und zu uns genommen; sie war ihrer Besitzerin zu hässlich und zu langsam geworden. Wir haben sie aufgenommen in dem Bewusstsein, dass sie nicht mehr allzu lange leben würde (großer Hund- geringe Lebenserwartung). Sie ist hier richtig nochmal aufgeblüht, hat tageweise sich an ihre Jugend erinnert und "Schafe" (die durch unsere anderen Hunde oder durch Menschen ersetzt wurden) zusammengetrieben, hat noch Bälle apportiert (natürlich ihrem Alter gemäß im Schneckentempo), hat die anderen Hunde "Gehütet". Wir haben jeden Tag mit ihr genossen - klar waren da auch Tage bei, an denen sie nur schlafen wollte, nur ihre Ruhe haben wollte. Dann ist uns immer unser Herz in die Hose gerutscht und wir waren aufs Schlimmste gefasst. Aber Paula hatte hier auch ihrem Alter gemäß noch ihre Aufgaben: sie "musste" morgens meinen Mann und unsere Lea wecken, sie "musste" mindestens 1 x Tag 1/2 Stunde wenigstens in den Garten "aufpassen". Ich glaube, diese Aufgaben haben ihr auch noch richtig Spaß gemacht und darauf bestand sie. Selbst an schlechten Tagen zwang sie sich aus ihrem Korb und Tappelte los. Jeden Morgen habe ich sie vorsichtig angestubst (sie war mittlerweile taub geworden) und hatte jeden Morgen Tränen in den Augen, wenn sie sich aufrappelte. Bis zm 17.6.2010, da rappelte sie sich auf, leckte uns alle ab und verkroch sich in eine Ecke. Schaute uns mit milchigen, bettelnden Augen an, torkelte zur Türe und wollte gehen. An diesem Sonntag morgen haben wir sie dann nach Absprache mit unserer Tierärtzin in Frieden und Würde gehen lassen.
Ich glaube, wer seinen Hund kennt, wird wissen, wann es Zeit ist ihn gehen zu lassen und ich wehre mich dagegen, generell zu sagen, ein Hund wird nur so und so alt. Das Hundeleben ist genauso ungewiss wie das Menschenleben. Lasst die Hunde nur Hunde sein, gebt ihnen kleine Aufgaben und alle Liebe, die ihr habt.
Unsern Rüden haben wir mit 4 Monaten aus dem Tierheim geholt, er hat es mit vorbehaltloser Liebe und Anhänglichkeit gedankt. Mit 16 Jahren ist er dann an seinem Herzfehler verstorben.
Alos: Zum Altwerden mit einem Hund gehört eine große Portion Mut und Vertrauen aufs eigene Ich.
QuoVadis
  • Forenwelpe
Beiträge: 156
Kessi, Kleinpudel, war 16 Jahre lang in unserer Obhut. Als wir sie bekamen, war sie schon ausgewachsen, also min. 1-1,5 Jahre alt. Als wir sie wegen Mamatumoren gehenlassen mußten, war sie also mind. 17 Jahre alt.
Blacky, Mixhündin, Dobi - Rotti - Neufi - Appenzeller, 61 cm Sh, ca. 30 /31 kg, wurde 12,5 und hatte Krebs.
Nero, DSH, 66 cm SH, ca. 38 kg, hat uns nach einem Schlaganfall mit knapp 12 Jahren verlassen.
Gruß
Hanne


Erfolg ist die Fähigkeit,von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Winston Churchill
Kostenlos anmelden
MY dogSpot - LOGIN
Passwort vergessen?
Gerade online
Shibaherz
ShibaherzOnline seit
3 Minuten